Dienstag, 29. Oktober 2013

Der Tannenbaum (Weihnachtsgedicht)

von Georg Christian Dieffenbach

Im Walde steht ein Tannebaum
mit Nadeln spitz und fein,
damit näht sich der Distelfink
sein buntes Röckelein.

Es stehet da so kerzengrad',
und grün ist stets sein Kleid,
im Frühling und im Sommer wohl
und auch zur Winterszeit.

Christkindchen schickt durch Schnee und Eis
Herrn Niklas dann hinaus,
der schneidet ab den Tannenbaum
und nimmt ihn mit nach Haus.

Christkindchen hängt mit zarter Hand
viel Nüss' und Äpfel dran,
und Lichtlein steckt's an jeden Zweig,
dazu auch Marzipan.

Und kommt die liebe Weihnachtszeit,
da klingelt die Mama. -
Wie steht der grüne Tannenbaum
so bunt und helle da!

Du Tannenbaum im dunklen Wald,
bald wirst du abgestutzt.
Drum freue dich, dann wirst du auch
gar herrlich aufgeputzt!

Georg Christian Dieffenbach (1822-1901)

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