Sonntag, 3. November 2013

Traum eines kleinen Raben (Weihnachtsgedicht)

von Daniel Trowski

Wenn ich bald so wie alle Raben
werd' viele eigne Kinder haben,
dann feiere ich in meinem Nest
ein richtig schönes Weihnachtsfest.

Nicht Zank und Streit
stehn da bereit und keine Hungersnot.
Der Rabengott bringt feierlich
für jeden ein Stück Brot.

Und auch die Katze feiert mit
an diesem Freudentag.
Der Rabengott will auch von ihr,
daß sie den Nächsten mag.

Dann geb' ich meiner Kinderschar
viele echte Zärtlichkeit.
Was ich selbst nie erfahren hab',
warme Geborgenheit.

Ich Narr, was sitz' ich hier und träum
vom schönsten Fest der Erde,
wo ich doch heute noch nicht weiß,
ob ich's erleben werde.

Doch bleibt's, daß alle guten Taten,
nur Hoffnung haben zu geraten,
wenn's stille Träumer wie mich gibt,
die Gott am allermeisten liebt.

Daniel Trowski

Weihnachtliche Bücher und CD's

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